DREIJAHRESPLAN
TEIL A
Das sind wir
 
Der Schulsprengel Schlanders umfasst die Mittelschule Schlanders, die Grundschulen Schlanders Hauptort, Kortsch, Göflan, Vetzan und die Krankenhausschule in der Gemeinde Schlanders sowie die Grundschule Martell in der Gemeine Martell.
Im Organigramm finden Sie die Ansprechpersonen für die jeweiligen Zuständigkeiten und Aufgaben. Die Verwaltung erteilt Auskünfte und hilft bei der Abwicklung bürokratischer Verfahren.
In den Leitsätzen finden Sie unsere pädagogischen Visionen und Zielrichtungen.
Im Schulsprengel Schlanders gibt es verschiedene Schwerpunkte:
·        An der Grundschule Schlanders Hauptort und in der Mittelschule gibt es jeweils einen Klassenzug mit Ausrichtung nach der Pädagogik von Maria Montessori.
·        An der Mittelschule wird ein Klassenzug mit Schwerpunkt Musik geführt, der eine zusätzliche Einheit Musikerziehung und Instrumentalunterricht vorsieht.
 
STUNDENPLAN
Alle Schulstellen haben die 5-Tage-Woche mit jeweils zweimal Nachmittagsunterricht. Mit den Stundentafeln ist die Verteilung der einzelnen Unterrichtsfächer geregelt. Im Schulcurriculum werden die Lerninhalte und Ziele sowie die möglichen Lernwege festgehalten, um die in den Rahmenrichtlinien des Landes enthaltenen Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse zu erreichen.
Das Lernen mit Kopf, Herz und Hand ist uns wichtig. Deshalb hat der Technikunterricht auch im Zusammenhang mit den mathematisch-naturwissenschaftlichen Angeboten eine besondere Bedeutung.
 
Als Mittelpunktschule nehmen wir Kinder aus vielen Gemeinden auf. Kindern mit besonderem Bildungsbedarf schenken wir besondere Aufmerksamkeit. Für die Präventionsarbeit und die Netzwerkarbeit mit Einrichtungen und Diensten steht uns eine Sozialpädagogische Fachkraft zur Seite. Der Schulsprengel Schlanders hat in seinem Einzugsgebiet die Wohngemeinschaft, die Tagesgruppe der Sozialgenossenschaft Vinschgau (SOVI) und das Vinzenzheim. Zudem arbeiten wir mit dem Jugendzentrum (JUZE) Schlanders zusammen, um den Schülern bei den Hausaufgaben zu helfen. Das CareTeam interveniert in Krisensituationen und arbeitet präventiv.
 
Wir sind bestrebt die unterschiedlichen Voraussetzungen der Schülerinnen und Schüler zu berücksichtigen und wollen uns bemühen, von den Stärken und den Interessensschwerpunkten der Schüler auszugehen. Deshalb bieten wir ein breit gefächertes Angebot und die Schüler und Schülerinnen können sich an verschiedenen Wettbewerben beteiligen. Ebenso gehören Aktivitäten der Theaterpädagogik sowie der Umweltbildung und Verkehrserziehung dazu.
Die Verwendung der Pflichtquote wird an der Mittelschule im Ausmaß von 50 Minuten (eine Einheit) wöchentlich für den offenen Unterricht verwendet und in dieser Stunde sind jene Schüler, welche um Anerkennung der Musikschule oder die Anerkennung der Vereinstätigkeit angesucht haben, befreit. Ziel dieses offenen Unterrichts ist es Eigenständigkeit und Eigenverantwortung der Schüler/innen zu fördern. Die restliche Pflichtquote wurde im Rahmen der Stundentafel verschiedenen Fächern zugewiesen. In der Grundschule nehmen befreite Schüler nicht am Wahlpflichtfach teil.
 
ÜBERTRITTE
Große Bedeutung wird dem Übergang vom Kindergarten in die Grundschule, von der Grundschule in die Mittelschule und von der Mittelschule in weiterführende Schulen beigemessen. Aktionen zur Berufswahlvorbereitung gehören dazu.
Großer Wert wird auf die Spracherziehung gelegt. Dazu leisten alle Lehrpersonen ihren Beitrag.
Im Bereich der Zweitsprache werden Klassenpartnerschaften, Briefkontakte, Schüler- und Lehreraustausche sowie CLIL-orientierte Unterrichtsformen gefördert und unterstützt.
 
ZUSATZANGEBOTE
·        An der Grundschule Vetzan wird das Projekt Offenes Ganztagsangebot weitergeführt.
·        An der Mittelschule Schlanders wird für die Klassen mit Ausrichtung nach Maria Montessori das offene Zusatzangebot weitergeführt.
·        Jede Schulstelle erstellt jährlich ein umfangreiches Programm für die Wahlfächer. Diese kommen den Interessen der Schüler nach und erweitern das Bildungsangebot.
·        Die Schule legt Wert auf eine gute Zusammenarbeit mit verschiedenen örtlichen Institutionen (Gemeinde, Raiffeisenkasse, Bürgerheim Bibliothek, Vereine, Forstbehörde ...) und bindet diese in schulische Angebote ein.
 
Jede Schulstelle erstellt jährlich einen Plan mit den schulbegleitenden Veranstaltungen, die dazu dienen den lehrplanmäßigen Unterricht durch unmittelbaren Kontakt mit der gesellschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Wirklichkeit sowie durch direkte Beobachtungen der Natur zu veranschaulichen, zu ergänzen und zu vertiefen.
Jeder Schüler hat das Recht auf Lernberatung. Der Lernberater/Die Lernberaterin ist Hauptansprechpartner, Lernwegbegleiter, besondere Vertrauensperson.
Gemäß unserem Bestreben die Schülerinnen und Schüler individuell zu fördern und zu fordern haben wir die Schülerbewertung geregelt.
Eltern und Schule sind Erziehungspartner, jeder nimmt unterschiedliche Rollen wahr. Deshalb tun wir alles um sinnvolle Elternarbeit zu ermöglichen. Auch für die Hausaufgaben gibt es eine Regelung.
 
Teil B
Schulentwicklung
Wir sind bestrebt uns als Schule weiter zu entwickeln und arbeiten im Sinne unserer Leitsätze daran die Teamorientierte Unterrichtsentwicklung und das kooperative Lernen auszubauen. Evaluation gehört zur Selbstverständlichkeit und findet auf verschiedenen Ebenen, zu verschiedenen Anlässen und zu unterschiedlichen Zeiten statt. Der Qualitätsrahmen für die Südtiroler Schule gibt uns Orientierung und Anregung.    
 
Für die nächsten drei Jahre
Bei der systematischen Sichtung der Kompetenztests haben wir festgestellt, dass unsere Schülerinnen und Schüler in Deutsch folgende Kompetenzen noch ausbauen sollten:
·        Eigene Gedanken zu Texten entwickeln, zu Texten Stellung nehmen und mit anderen über Texte sprechen.
·        Auf zentrale Aspekte des Textes bezogene Aussagen selbstständig begründen.
·        Aussagen mit Textstellen belegen.
In Mathematik haben wir festgestellt, dass für das Lösen der Aufgaben unter anderem folgende Kompetenzen erforderlich sind:
·        sinnerfassendes Lesen
·        Kenntnis der Fachausdrücke
·        Sprachliche Ausdrucksfähigkeit und Argumentation
Wir haben festgestellt, dass neben den fachspezifischen Kompetenzen auch personenbezogene Kompetenzen wichtig sind:  
Für die Grundschule:
·        Eigene Bedürfnisse, Stärken und Vorlieben beobachten, einschätzen und benennen
·        Über Konflikte sprechen und Kompromisse finden
Für die Mittelschule:  
·        eigene Bedürfnisse, Stärken, Neigungen und Fähigkeiten wahrnehmen, sie mit Hilfe geeigneter Kommunikationsformen zum Ausdruck bringen; Werthaltungen reflektieren (siehe RRL)
Deshalb werden wir in den Schuljahren 2017/18 bis 2019/20 die Partizipation der Schülerinnen und Schüler fördern und die Feedbackkultur ausbauen.
Dazu legt der Klassenrat im Jahresarbeitsplan des Klassenrates:
·        Formen der Partizipation
·        und Methoden und Verfahren zum Ausbau der Feedbackkultur fest
Weiters werden Aufgaben und Zuständigkeiten auch fächerübergreifend vereinbart.
Für die Evaluation werden:
·        am Ende des ersten Jahres die durchgeführten Verfahren und Methoden gesammelt und auf die Brauchbarkeit hin besprochen;
·        am Ende des zweiten Jahres eine einfache Schülerbefragung durchgeführt;
·        am Ende des dritten Jahres wird die Schülerbefragung aus dem Schuljahr 2016/2017 wiederholt, wobei die Schülerinnen und Schüler ab der dritten Klasse Grundschule befragt werden.
·        Zudem werden die Kompetenztests daraufhin gesichtet, ob die argumentativen Kompetenzen (Aussagen selbständig begründen, eigenen Gedanken zu Texten entwickeln, zu Texten Stellung nehmen) der Schülerinnen und Schüler sich verbessert haben.
 
Teil C
 
Jährlicher Teil
 
JAHRESTÄTIGKEITSPLAN Jahresthema/ Jahrestätigkeitsplan
 
REGELUNGEN ……
 
KALENDER DER  SITZUNGEN UND VERANSTALTUNGEN